GRENZÜBERGREIFENDE ENERGIEZUSAMMENARBEIT BEIM DEUTSCH-NIEDERLÄNDISCHEN ENERGIE-DIALOG FORCIERT - Shell Pensionäre

GRENZÜBERGREIFENDE ENERGIEZUSAMMENARBEIT BEIM DEUTSCH-NIEDERLÄNDISCHEN ENERGIE-DIALOG FORCIERT

10. Juni 2022

Quelle: Shell Deutschland GmbH / Shell Energy and Chemicals Park Rheinland
Köln/Wesseling 09.06.2022

Köln/Wesseling, 9. Juni 2022. Großer Bahnhof am Standort Wesseling des Shell Energy and Chemicals Park Rheinland. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer hatte gemeinsam mit Shell Deutschland zum „ersten Deutsch-Niederländischen Energie-Dialog“ in den Energie- und Chemiepark im Rheinischen Revier eingeladen. Vor rund 150 Teilnehmern diskutierten heute Top-Unternehmer und Politiker über aktuelle Herausforderungen der grenzübergreifenden Energiezusammenarbeit. Sprecher waren als Online-Teilnehmer Oliver Krischer, Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie Rob Jetten, niederländischer Minister für Klima und Energie.

Die Liste der Redner und Teilnehmer mehrerer Diskussionsrunden über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Umbau des Energiesystems, den Hochlauf der Wasserstoff-Wirtschaft sowie die Auswirkungen des Ukrainekriegs auf das Energiesystems liest sich wie das „Who is Who“ der deutschen und niederländischen Energiewirtschaft: Dr. Sopna Sury (COO Hydrogen, RWE Generation), Dr. Arnd Köfler (CTO thyssenkrupp Steel Europe), Han Fennema (CEO Nederlandse Gasunie), Allard Castelein (CEO Port of Rotterdam), Manon van Beek (CEO TenneT) und Jurgen Hoekstra (Vice President BASF Benelux). Ein Grußwort sprach der Botschafter der Niederlande in Berlin, Ronald van Roeden. Von Shell waren dabei: Dr. Fabian Ziegler (Vorsitzender der Geschäftsführung in Deutschland) und Dr. Marco Richrath (General Manager Energy and Chemicals Park Rheinland).

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Energiewende seien in beiden Ländern besonders groß: Angefangen von künftig noch stark ausgebauten Windanlagen in der Nordsee, Importhäfen für Flüssiggas sowie Wasserstoff-Elektrolysen vor allem in den Küstenregionen, bis hin zu Pipeline-Verbindungen entlang des Rheins, zu Europas wichtigsten Industrieregionen, ist alles vorhanden, um die Industrie mit klimafreundlichen Energien zu versorgen und den CO2-Ausstoß signifikant zu senken.

Beim Umbau des europäischen Energiesystems werde vor allem grüner Wasserstoff eine entscheidende Rolle spielen: „Europa wird sogar in großem Stile Wasserstoff importieren müssen“, stellte Rene Peters, Direktor beim niederländischen Forschungsinstitut TNO, in seinem Impulsvortrag fest. Nötig seien der Ausbau der Import-Infrastruktur an den Häfen sowie der nötigen Transportleitungen und Speicher.

Während der Foren wurde deutlich, dass die Anforderungen der Energiewende vor Staatsgrenzen nicht halt machen. Dem Klimawandel könne man nur begegnen, wenn man gemeinsam bisherige Energiequellen wie Kohle und Öl durch Wind, Wasserstoff sowie synthetische und Bio-Kraftstoffe ersetzt. Viele Projekte – zum Beispiel der großflächige Ausbau der Windanlagen in der Nordsee, über LNG-Häfen an den Küsten bis hin zu Elektrolyse-Anlagen für grünen Wasserstoff – seien bereits auf dem Weg. Partnerschaften zwischen Energie- und Logistikunternehmen sowie Großverbrauchern, etwa in der Stahl- und Chemieindustrie, spielten bei der Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe eine besondere Rolle.

„Ob Wind oder Wasserstoff, wir sehen Deutschland als guten Nachbarn und Schlüssel-Partner auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft“, sagte Rob Jetten, niederländischer Minister für Klima und Energie.

„Wir wollen eine klimaneutrale Produktion, Energieversorgung und Mobilität ermöglichen“, erläuterte Fabian Ziegler. „Das können wir nur erreichen, wenn Wirtschaft und Politik Herausforderungen gemeinsam anpacken.“ Ziegler verglich die aktuelle Situation jedoch mit einem Leichtathleten am Startblock: „Wir warten auf den Startschuss, der nicht kommt. Dabei benötigen wir unbedingt mehr politische Unterstützung für Unternehmen, die vorangehen, um Nord-West-Europa zu einer Blaupause für eine umfassende Wasserstoff-Wirtschaft zu machen.“ Die Event-Teilnehmer nutzten nach den Diskussionen die Gelegenheit, sich in Wesseling ein konkretes Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende anzusehen: Europas größte PEM- Elektrolyse zur Produktion von grünem Wasserstoff, REFHYNE.

Anhang: Zitate

Allard Castelein, CEO Havenbedrijf Rotterdam/Port of Rotterdam: „Neue Pipelines wie der geplante Delta-Korridor zwischen Rotterdam und der Industrie in Nordrhein-Westfalen sind Voraussetzung für die Energiewende sowie unerlässlich, um die Energieunabhängigkeit Europas zu erhöhen.“

Han Fennema, CEO Nederlandse Gasunie: „Seit Jahrzehnten transportieren wir Erdgas sicher und zuverlässig über unsere Infrastruktur. Wir sind bereit, das Gleiche für Wasserstoff und CO2 zu tun und eine grenzüberschreitende Infrastruktur zu entwickeln, die dazu beitragen wird, die dringend benötigte neue Energieversorgung für Europa zu sichern.“

Jurgen Hoekstra, Vice President BASF Benelux: „Mit der Energiewende stellen wir die Wirtschaft und Gesellschaft neu auf. Dies ist eine revolutionäre Veränderung! Die chemische Industrie – und BASF voran – wird eine wichtige Rolle dabei spielen, dies zu ermöglichen. Von der Elektrifizierung bis hin zur Entwicklung völlig neuer Materialien. Um erfolgreich und schnell zu sein, müssen wir unsere Länder anders organisieren, und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird hier von entscheidender Bedeutung sein. BASF will aktiv dazu beitragen, den Übergang so schnell wie möglich zu gestalten.“

Dr. Arnd Köfler, Chief Technology Officer, thyssenkrupp Steel Europe: „Wir werden einer der größten Einzelabnehmer für Wasserstoff in Europa sein. Daher sind für uns grenzüberschreitende Kooperationen wie die Anbindung an den niederländischen Wasserstoff-Hub essenziell.“

Dr. Rene Peters, Director Gas Technology, TNO-Institut: „Die Niederlande und Deutschland können die Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft beschleunigen, indem sie grenzüberschreitende Infrastrukturverbindungen für den Transport und die Speicherung von Wasserstoff, die Produktion von grünem Wasserstoff aus Offshore-Wind sowie die Entwicklung großer Importanlagen für Wasserstoff schaffen.“

Dr. Sopna Sury, Chief Operating Officer Hydrogen, RWE Generation: Deutschland und die Niederlande haben hervorragende Ausgangsbedingungen, die Infrastruktur, das Know-how und die industrielle Nachfrage, um nachhaltige Lösungen zur Dekarbonisierung der Wirtschaft umzusetzen. Ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Beide Länder verfügen bereits über ein starkes, gemeinsames Fundament, das nun auf ihrem Weg in eine klimaneutrale Zukunft ausgebaut werden kann.


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Shell Energy and Chemicals Park Rheinland
Der Shell Energy and Chemicals Park Rheinland liegt im Kölner Süden. Bis zu 3.000 Beschäftigte produzieren hier rund zehn Prozent des in Deutschland verbrauchten Diesel- und Ottokraftstoffes, rund 15 Prozent des Kerosins sowie Produkte für die chemische Industrie. Shell stellt derzeit an dem Standort im Rheinischen Revier wichtige Weichen für zukunftsweisende Energiewendeprojekte. Dazu zählen der Betrieb der europaweit größten Anlage für die Herstellung von grünem Wasserstoff sowie der Aufbau einer LNG-Anlage für CO2-neutralen Lkw-Treibstoff. Zudem wird der Park sukzessive für externe Partner geöffnet, um mit ihnen gemeinsam an innovativen Energielösungen und Chemieprodukten zu arbeiten.

 

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